Die Seychellen sind Synonym für Traumstrände, türkisblaues Wasser und tropische Vegetation. Das Insel-Archipel im Indischen Ozean besteht aus insgesamt 115 Inseln mit 455 km² Fläche und bietet eine faszinierende Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte. Die Seychellen liegen rund 1.600 Kilometer östlich vom afrikanischen Festland, nordöstlich von Madagaskar. Sie bestehen aus zwei Inselgruppen: den Inner Islands aus Granit und den Outer Islands aus Korallen. Mahé, Praslin und La Digue gehören zu den Inner Islands und repräsentieren die besondere Schönheit der Seychellen in ihrer reinsten Form. Alle drei Inseln sind durch vulkanische und geologische Prozesse entstanden, die Granitlandschaften geformt haben, die es sonst nirgendwo auf der Welt in dieser Ausprägung gibt. In Kombination mit der üppigen Vegetation, den flachen Buchten („Anse“) und weißen Stränden und der einzigartigen Tierwelt entsteht eine ikonische Insel-Szenerie, die fast surreal wirkt. Besonders die drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue bilden das Herz des Archipels – und obwohl jede von ihnen ihren ganz eigenen Charme besitzt, haben sie doch auch bemerkenswerte Gemeinsamkeiten, die den unverwechselbaren Charakter der Seychellen ausmachen.

Seychellen: Anse Soleil auf auf Mahé
Seychellen: Anse Soleil auf auf Mahé

Traumstrände mit Granitfelsen

Ob Mahé, Praslin oder La Digue – allen drei Inseln ist das Bild ihrer Strände gemeinsam: Mehlfeiner, weißer Sand, auf den die türkisfarbenen Wellen des Indischen Ozeans anbranden, umrahmt von spektakulären Granitfelsen und gesäumt von Palmen und endemischen Takamaka-Bäumen, die sich im Wind wiegen. Das verbindende Element ist die Unberührtheit dieser Strände: Keine der drei Inseln ist wirklich von Massentourismus geprägt, und selbst an den berühmtesten Buchten und Stränden findet sich stets ein ruhiges Plätzchen – auch wenn hier die Drohnenpiloten und Instagrammerinnen sehr präsent sind.

Seychellen: Faszinierende Unterwasserwelt beim Schnorcheln
Seychellen: Faszinierende Unterwasserwelt beim Schnorcheln

Farbenfrohe Unterwasserwelt

Ein weiteres verbindendes Element ist die vielfältige Unterwasserwelt. Bei allen drei Inseln erstrecken sich häufig vor oder in den Buchten Korallenriffe, die Heimat unzähliger Fischarten, Schildkröten und manchmal sogar Walhaie sind. Ob beim Schnorcheln an flachen Lagunen bei Ebbe und in den „Natural Rock Pools“ oder beim Tauchen an tieferen Riffen –Besucher erleben auf Mahé, Praslin und La Digue die gleiche Vielfalt: Fische in allen Farben, Formen und Größen, Stachelrochen (manchmal auch  im flachen Wasser), Riffhaie und auch Korallen in unterschiedlichen Farben.

Seychellen: Wanderung in tropischer Natur
Seychellen: Wanderung in tropischer Natur

Tropische Vegetation und Artenvielfalt

Die Natur der Seychellen zeigt auf allen drei Inseln eine ähnliche Vielfalt: dichter Dschungel, seltene Pflanzenarten und Schutzgebiete, die Teil des UNESCO-Welterbes sind. Besonders charakteristisch ist die Kokosnuss der Seychellen, die berühmte Coco de Mer, die nur auf Praslin und Curieuse natürlich vorkommt, aber sinnbildlich für die gesamte Inselwelt steht. Die bis zu 25 Kilogramm schweren Nüsse mit ihrer charakteristischen Form gelten als botanische Sensation. Auch der Nationalpark Morne Seychellois auf Mahé, das Vallée de Mai auf Praslin und das Naturschutzgebiet Veuve Reserve auf La Digue zeigen: Die Inseln teilen eine Leidenschaft für den Schutz ihrer einzigartigen tropischen Flora und Fauna.

Seychellen: Frischer Mango-Bananen-Smothie
Seychellen: Frischer Mango-Bananen-Smothie

Gelassener Lebensrhythmus

Ein unsichtbares, aber stark spürbares Band, das die drei Inseln verbindet, ist ihre besondere Lebensart und ihre kreolisch geprägte Kultur. Die Seychellois, die Bewohner der Seychellen, sind bekannt für ihre Gelassenheit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Auf allen Hauptinseln spürt man denselben Rhythmus: ein Leben im Einklang mit der Natur, fernab von Hektik. Die Kultur ist eine Mischung aus afrikanischen, europäischen und asiatischen Einflüssen. Die kreolische Küche mit ihrer pikant-fruchtigen Zubereitung von frischen Fischen und Meeresfrüchten, die allgenwärtige, vom Reggae geprägte Musik und die kreolische, dem Französischen nahe Sprache prägen das Leben der Inselbewohner und Urlauber und machen die drei Inseln zu kulturell lebendigen, aber dennoch entspannten Orten.

Urlaub auf den Seychellen im Vergleich zu den Malediven

Die Seychellen gelten weltweit als Inbegriff des tropischen Inseltraums. Mit ihren schneeweißen Stränden, türkisblauem Wasser und der üppigen Vegetation ziehen sie Reisende aus aller Welt in den Bann. Doch oft stellt sich die Frage: Wie unterscheiden sich die Seychellen eigentlich von den ebenfalls berühmten Malediven? Beide Inseln sind als Urlaubs-Destinationen sind traumhaft, aber sie bieten völlig verschiedene Urlaubserfahrungen.


Vielfalt der Inseln


Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, die sich in Granit- und Koralleninseln aufteilen. Besonders die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue sind touristisch erschlossen und bieten eine spannende Mischung aus Stränden, Regenwald, Bergen und kulturellem Leben. Wanderungen im Morne Seychellois Nationalpark auf Mahé oder ein Besuch des UNESCO-Welterbes Vallée de Mai auf Praslin zeigen die landschaftliche Vielfalt.

Die Malediven hingegen bestehen aus etwa 1.200 kleinen Koralleninseln, die meist zu Atollen gehören. Hier spielt sich der Urlaub fast ausschließlich auf einzelnen Resort-Inseln ab, die jeweils nur wenige hundert Meter groß sind. Ein Inselhopping wie auf den Seychellen ist dort kaum möglich, sodass die Abwechslung stark eingeschränkt ist.

Unterkünfte


Auf den Seychellen finden Reisende eine breite Palette an Unterkünften – von familiären Gästehäusern über charmante Boutique-Hotels bis hin zu luxuriösen Resorts. So ist die Inselgruppe auch für Individualreisende und Selbstversorger interessant, die mit Mietwagen oder Fähren die Inseln erkunden möchten. Der Urlaub ist aktiver, authentischer und oft mit mehr Kontakt zu Einheimischen verbunden.

Die Malediven hingegen stehen vor allem für Luxusresorts mit „All Inclusive“-Konzept. Die Gäste wohnen meist in Overwater-Villen direkt über dem Meer, genießen höchsten Komfort und absolute Privatsphäre. Allerdings bleibt der Kontakt zur lokalen Kultur eher oberflächlich, da die Resorts vom Alltag der Einheimischen weitgehend getrennt sind.

Natur und Aktivitäten


Die Seychellen bieten nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Regenwälder, Granitfelsen und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Besucher können wandern, schnorcheln, tauchen oder Fahrradtouren unternehmen. Auch die Küche ist ein Highlight: kreolische Spezialitäten mit Fisch, Curry und tropischen Früchten spiegeln die kulturelle Vielfalt wider.

Die Malediven sind dagegen „nur“ ein Eldorado für Wassersportler – Tauchen, Schnorcheln und Surfen stehen im Mittelpunkt. Wer aber Abwechslung abseits des Strandes sucht, findet auf den Inseln der Malediven nur begrenzte Möglichkeiten. Die Landschaft der Inseln und Atolle ist grundsätzlich flach, es gibt keine Wanderwege oder historischen Städte, sondern vor allem die perfekte Kulisse für Badeurlaub und Flitterwochen.

Atmosphäre


Ein Urlaub auf den Seychellen ist abwechslungsreich, individuell und kulturell bereichernd. Man erlebt bei einem Ausflug mit dem Mietwagen oder einer Radtour das echte Inselleben, kann Märkte in Victoria besuchen, kleine Dörfer auf Mahé oder Praslin erkunden und schnell zwischen den Inseln mit Ausflugsbooten, Fähren und Propellerflugzeugen – auch nur für einen tag – wechseln.

Die Inseln und Atolle der Malediven bieten hingegen pure Entspannung in exklusiver Abgeschiedenheit auf oder nahe dem Meer in einem in sich abgeschlossenen Resort. Sie sind ideal für Paare, die ihren Honeymoon oder ihre Zweisamkeit in luxuriöser Ruhe genießen möchten – weniger aber für Reisende, die verschiedene Aktivitäten, oder für Urlauber, die kulturelle Vielfalt suchen.


Fazit: Welche Insel lohnen sich eher – Seychellen oder Malediven?

Wer also einen aktiven Inselurlaub mit Naturerlebnissen, Kultur und kulinarischen Eindrücken sucht, wird auf den Seychellen glücklich. Wer hingegen vor allem Luxus, Romantik und völlige Abgeschiedenheit wünscht, findet auf den Malediven das perfekte Reiseziel. Beide Inselparadiese haben ihren Zauber – doch sie sprechen unterschiedliche Urlaubstypen an. Und: Ein Urlaub auf den Seychellen dürfte grundsätzlich günstiger als auf den Malediven ausfallen.

Anreise: Wie erreicht man die Seychellen mit Flugzeug und Fähre?

Sehenswürdigkeiten: Was sollte man unbedingt auf den Seychellen gesehen haben?

Welches ist der schönste Strand der Welt? Bei dieser Frage kommt als Antwort immer auch ein Strand der Seychellen.

Mahé ist mit rund 150 Quadratkilometern Größe ist Mahé die größte Insel, beherbergt die Hauptstadt Victoria und ist das Herz der Seychellen. Auf der Hauptinsel der Seychellen schlägt das politische und wirtschaftliche Herz des Landes, rund 90  Prozent der Bevölkerung der Seychellen leben hier. Atemberaubende Landschaften, eine gute touristische Infrastruktur und eine große Auswahl an Unterkünften machen die Insel bei Urlaubern besonders beliebt. Dennoch bleibt die Natur dominierend: Der Morne-Seychellois-Nationalpark zum Beispiel nimmt ein Fünftel der Insel ein. Was Mahé mit Praslin und La Digue verbindet, ist die Balance zwischen Infrastruktur und unberührter Natur. Und trotz Hauptstadt und internationalem Flughafen findet man auch auf Mahé einsame Strände und ruhige Ecken, die wie unentdeckte Paradiese wirken.

Victoria – kleinste Hauptstadt der Welt

Mit nur rund 25.000 Einwohnern ist Victoria wohl die kleinste Hauptstadt der Welt. Trotz ihrer überschaubaren Größe ist Victoria das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum von Mahe und der Seychellen – und zugleich ein Ort, an dem sich die Vielfalt und Gelassenheit der Inselwelt auf besondere Weise widerspiegeln. Ein Spaziergang durch Victoria dauert zwar nur wenige Stunden, doch die Stadt bietet kolonialen Flair und zahlreiche spannende Sehenswürdigkeiten, die den Besuch unvergesslich machen, ein Stadtrundgang durch Victoria lässt Besucher in das Leben der Seychellois eintauchen. Der Bummel durch Victorias Straßen führt vorbei an kolonialen Verwaltungsgebäuden, kleinen Geschäften und Cafés. Die Stadt ist überschaubar, charmant und vermittelt ein Gefühl von Ruhe, das man wohl kaum in einer anderen Hauptstadt der Welt findet.

 

Clock Tower: Das wohl bekannteste Wahrzeichen Victorias ist der Clock Tower, eine Miniaturausgabe des berühmten Uhrturms „Little Ben“ in London. Seit 1903 ziert er den zentralen Kreisverkehr der Stadt und erinnert an die britische Kolonialzeit. Der kleine Uhrturm ist Startpunkt für viele Stadterkundungen und Symbol für den kolonialen Charme, den Victoria bis heute bewahrt hat.

Sir Selwyn Selwyn-Clarke Markt: Ein absolutes Muss ist eigentlich der Hauptmarkt von Mahé – der „Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market“, der aber seit März 2025 wegen Renovierung geschlossen ist. Hier bzw. an den Nebenstraßen, wo der Marktverkauf nun stattfindet, tauchen Besucher in das bunte Leben der Seychellois ein: Stände mit frischem Fisch, exotischen Früchten, Gewürzen und Kunsthandwerk prägen das Bild. Der Markt und das Viertel ist nicht nur Einkaufsort, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt, an dem man das echte Alltagsleben der Inselbewohner spürt.

Botanischer Garten: Nur wenige Gehminuten vom Zentrum von Mahé entfernt liegt der „Botanische Garten von Mont Fleuri“, einer der ältesten seiner Art auf den Seychellen. Hier wachsen Palmen, Orchideen und Gewürzpflanzen in üppiger Pracht. Ein besonderes Highlight ist die berühmte Coco de Mer, die größte Nuss der Welt, die nur auf den Seychellen vorkommt. Zudem können Besucher die Riesenschildkröten aus Aldabra bestaunen, die zum Wahrzeichen des Archipels geworden sind. Seychellen-Urlauber, die nicht auf Praslin das „Vallee de Mer“ oder den „Fond Ferdinand“-Naturpark besuchen oder auf den drei Inseln durch die tropischen Bergwälder wandern, können hier die Naturbesonderheiten der Seychellen-Inseln bequem bei einem Spaziergang über geebnete Wege erleben.

Nationalmuseum der Geschichte: Wer mehr über die bewegte Vergangenheit der Seychellen erfahren möchte, sollte das „Nationalmuseum der Geschichte“ besuchen. Es zeigt Exponate aus der Kolonialzeit, nautische Instrumente, Münzen und traditionelle Gebrauchsgegenstände. Besucher erhalten hier spannende Einblicke in die kulturelle Entwicklung des Inselstaates.

Hindu-Tempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar: Mitten im Stadtzentrum steht der farbenprächtige „Hindu-Tempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar“, benannt nach dem Gott Ganesha. Er ist der einzige Hindu-Tempel der Seychellen und spiegelt die kulturelle Vielfalt des Inselstaats wider.  Mit seiner bunten Fassade und den filigranen Verzierungen ist er ein echter Blickfang, ein Besuch im Inneren zeigt die Vielfalt des Hinduismus.

Cathédrale de l’Immaculée Conception: Als spirituelles Zentrum Victorias dient die katholische „Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis“. Das weiße Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt durch seine schlichte Eleganz und ist bis heute eine der wichtigsten Kirchen des Landes.

Bicenntential Monument: Das Bicentennial Monument stellt ein Paar aus 3 weißen Flügeln dar: Ein Symbol einerseits für Vögel, die Entdecker des Seychellen, andererseits für die Mischung der verschiedenen Ethnien aus Afrika, Europa und Asien, die auf den Seychellen leben. Das Denkmal wurde 1978 zum 200. Geburtstag der Haupstadt der Seychellen Victoria zwischen der 5th of June Avenue und der Liberation Avenue errichtet.

Die acht schönsten Strände und Buchten auf Mahé

Seychellen: Anse a la Mouche - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse a la Mouche - Strand auf Mahé
Seychellen: Beau Vallon - Strand auf Mahé
Seychellen: Beau Vallon - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse Intendance - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse Intendance - Strand auf Mahé

Mahé bietet als größte Inseln der Seychellen die meisten Strände: Knapp 40 Buchten mit feinem Sand, türkisfarbenem Wasser, grüner Vegetation und pittoresken Felsen bis an die Wasserkante des Indischen Ozeans. Die Qual der Wahl des attraktivsten, besten oder romantischsten Strandes ist jeden Tag eine ebenso individuelle wie paradiesische. Welches ist der schönste Strand auf Mahé? Acht stehen auf unserer Hitliste der schönsten Strände zur persönlichen Auswahl.

  1. Die etwa 1500 breite Anse à la Mouche im Südwesten von Mahé ist ein breiter, leicht zugänglicher Strand mit ruhigem, flachem Wasser – ideal für Kinder, Schwimmer und Schnorchler. Takamaka-Bäume spenden Schatten, Fischer und Surfer sorgen für Abwechslung. Entlang der Straße gibt es Parkplätze und eine Bushaltestelle, außerdem kleine Gasthäuser, Restaurants und Shops. Die Westküste bietet spektakuläre Sonnenuntergänge, die den Himmel in Farben tauchen und Fotografen anziehen. Auf der Mauer am Strand sitzen oft Einheimische – perfekt, um ins Gespräch zu kommen und die entspannte Atmosphäre zu genießen.
  2. Die etwa 1000 Meter breite Anse Intendance im Süden von Mahé gilt als einer der schönsten Strände der Seychellen. Weißer Sand, türkisblaues Meer und Granitfelsen schaffen mit einem grünen, dicht bewachsene Berghang eine Bilderbuchkulisse. Der Strand ist mit Auto oder Bus gut erreichbar, eine kleine Bar sorgt für Erfrischung. Schwimmen ist wegen starker Brandung teils gefährlich, doch Surfer finden hier ideale Bedingungen. Palmen spenden Schatten, Picknicks und Sonnenuntergänge machen die Anse Intendance mit ihrem strahlend weißen Sandstrand unvergesslich.
  3. Der etwa 1800 Meter breite Beau Vallon-Strand im Nordwesten von Mahé zählt wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Stränden auf der größten Insel der Seychellen und ist bei Urlaubern wie Einheimischen sehr beliebt. An keinem anderen Strand der Seychellen gibt es so viele Restaurants, Bars, Shops, Cafés und Unterkünfte sowie Wassersportmöglichkeiten. Denn hier reihen sich ein Tauchrevier an das nächste Schnorchelreviere aneinander und der Strand fällt ins Meer ganz flach ab.
  4. Die Anse Major-Bucht auf Mahé zählt zu den spektakulärsten Stränden der Seychellen. Umgeben von hoch aufragenden Kalksteinklippen bietet der Strand feinen Pudersand, türkisblaues Wasser und ein Korallenriff voller bunter Fische und Schildkröten – ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Erreichbar ist der ruhige Strand nur per Boot oder über den malerischen Anse Major Trail durch üppigen Dschungel.
  5. Die Anse Soleil ist mit gut 200 Meter Breite eine kleine Bucht im Südwesten von Mahé. Die besondere Lage des Strandes an der Westküste macht die Bucht zu einem beliebten Hot Spot für einen atemberaubenden Sundowner. Tagsüber bietet sich die Anse Soleil bei ruhigem Meer hervorragend an zum Schwimmen und Schnorcheln. Das Wasser wird relativ schnell tief und es kann zu höheren Wellen kommen.
  6. Die Petite Anse, auch Anse La Liberte genannt, liegt in der Nähe der Anse Soleil im  Südwesten von Mahé. Die idyllische Bucht ist über einen circa einen Stunde lange Fußweg oder über den Eingang des Four Seasons Hotels erreichbar, der Strand ist ein Teil des Hotels  – aber öffentlich zugänglich – ist.
  7. Der rund 1500 Meter breite Anse Royal Beach an der Ostküste ist einer der beliebtesten Strände auf Mahé und bietet eine ausgezeichneten Infrastruktur: In der Umgebung gibt es zahlreiche Restaurants, Takeaways, kleine Geschäfte, Straßenstände und Freizeitmöglichkeiten. Dank öffentlicher Parkplätze und einer nahegelegenen Bushaltestelle ist der Strand bequem erreichbar. Es liegt südlich der berühmten Takamaka Rum Distillery und hat auch kulturell viel zu bieten: Bereits 1772 wurden hier die berühmten Gewürzgärten der Seychellen angelegt. Im Süden der Bucht schmückt zudem eine malerische Kirche das Küstenbild.
  8. Dem Anse Takamaka im Südwesten von Mahé haben die imposanten Takamakabäumen am Ufer den Namen gegeben. Die circa 500 Meter breiten Takamaka-Bucht eignet sich ideal zum Schwimmen und Schnorcheln und ist auch für Kinder bestens geeignet, da die Bucht ganzjährig ruhig geschützt liegt, das Meer bleibt angenehm flach und selbst bei gelegentlichen Wellen gilt Anse Takamaka als besonders sicher. Ein echtes Highlight ist der nahegelegene Ros Sodyer Rock Pool – ein natürlicher Wasserpool, der sich bei Ebbe in spektakulärer Kulisse zeigt. Der Zugang erfolgt über einen kleinen Trail hinter den Chez Batista Villas.  Am Strand lockt zudem das Restaurnat „Chez Batista“ mit frischem, gegrilltem Fisch.
Seychellen: Anse Major - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse Major - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse Soleil - Strand auf Mahé
Seychellen: Anse Soleil - Strand auf Mahé
Seychellen: Petit Anse - Strand auf Mahé
Seychellen: Petit Anse - Strand auf Mahé

Seychellen: Trauminseln im Indischen Ozean

Seychellen-Fakten

Kontinent: Afrika

Land: Seychellen

Größe/Fläche: 455 qm

Küstenlinie: 115 Inseln

Hauptstadt: Victoria (Mahé)

Flughäfen: Mahé

Einwohner: 99.000

Flugzeit: FRA/VIE/ZRH nach Mahé: ca. 12 h 30 min

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Seychellen
Mahe
5:58 a.m., 18/03/2026
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Seychellen-Wetter

Seychellen-Freunde

  • Natururlauber
  • Badeurlauber
  • Aktivurlauber

Mietwagen auf den Seychellen

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und gilt als eine der schönsten Destinationen für einen unvergesslichen Inselurlaub. Mit einer Fläche von knapp 26 km² und rund 8.000 Einwohnern bietet sie die perfekte Mischung aus tropischer Natur, entspanntem Lebensgefühl und atemberaubenden Stränden. Im Vergleich zur lebendigeren Hauptinsel Mahé ist Praslin ruhiger, weniger bebaut und dadurch ideal für Reisende, die Erholung, Ursprünglichkeit und Naturerlebnisse suchen. Die Insel liegt rund 37 Kilometer nordöstlich von Mahé und ist sowohl mit der Fähre (ca. 1 Stunde) mit Ankunft am modernen Hafen von Baie Sainte Anneals als auch mit dem Propellerflugzeug (ca. 15 Minuten) bequem erreichbar. Schon die Anfahrt bietet traumhafte Ausblicke: grüne Hügel, üppige Wälder und eine abwechslungsreiche Küstenlinie, die den Besucher sofort in Urlaubsstimmung versetzen. Das bekannteste Wahrzeichen von Praslin ist die legendäre Coco de Mer, die größte Nuss der Welt. Sie wächst ausschließlich auf den Seychellen und steht symbolisch für die Einzigartigkeit dieses Archipels. Im UNESCO-Weltnaturerbe Vallée de Mai bestaunen Praslin-Urlauber die imposanten Palmen und wandern auf gut angelegten Wegen durch den dichten Urwald. Neben den Coco de Mer-Palmen leben hier auch seltene Vogelarten wie der Schwarze Papagei, was das Tal zu einem Muss für Natur- und Wanderfreunde macht. Praslin ist eine Insel, die für jeden Inselurlauber etwas bietet. Ruhesuchende genießen die entspannte Atmosphäre in kleinen Gästehäusern oder Boutique-Hotels direkt am Strand. Aktivurlauber erkunden Wanderwege und Naturparks, während Genießer sich von der kreolischen Küche in Restaurants und Strandbars verwöhnen lassen. Durch die überschaubare Größe der Insel sind alle Highlights leicht erreichbar, was Praslin zu einem idealen Standort für einen längeren Inselurlaub auf den Seychellen oder als Station bei einem Insel-Hopping-Urlaub macht. Praslin ist insbesondere berühmt für einige der schönsten Strände der Welt. Die Anse Lazio und die Anse Georgette tauchen regelmäßig in Rankings der besten Strände der Welt auf und begeistern mit puderzuckerweißem Sand, türkisblauem Wasser und imposanten Granitfelsen. Nicht nur Strandliebhaber kommen auf Praslin auf ihre Kosten – auch für Aktivurlauber ist die Insel ein Traumziel. Sanfte Hügel, die bis auf 367 Meter Höhe ansteigen, bieten hervorragende Möglichkeiten zum Wandern auf den Seychellen. Beliebte Touren führen durch üppige Wälder, vorbei an Wasserfällen und bieten Ausblicke auf die Küstenlandschaft und benachbarte Inseln wie La Digue oder Curieuse. Besonders eindrucksvoll sind Wanderungen im Vallée de Mai oder auf den Wegen zur Anse Georgette, die Naturerlebnis und Strandgenuss perfekt verbinden.

Vallée de Mai – das Naturwunder von Praslin und Herzstück der Seychellen

Wer die Seychellen besucht, sollte sich einen Ausflug ins Vallée de Mai auf Praslin nicht entgehen lassen. Dieses einzigartige Naturparadies zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Praslins und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Mitten im Herzen der zweitgrößten Seychellen-Insel gelegen, erwarten Besucher hier ein ursprünglicher Palmenwald, der weltweit einzigartig ist.

Heimat der legendären Coco de Mer

Das Vallée de Mai ist berühmt für die Coco de Mer, die größte Nuss der Welt. Sie wächst ausschließlich auf den Seychellen und erreicht ein Gewicht von bis zu 20 Kilogramm. Mit ihren markanten Formen gilt sie als botanisches Symbol des Inselstaates. Mehr als 1.400 Exemplare dieser seltenen Palme sind in dem geschützten Waldgebiet zu finden. Neben der Coco de Mer gedeihen im Park fünf weitere endemische Palmenarten – ein lebendiges Zeugnis der uralten Naturgeschichte des Archipels. Das Vallée de Mai wird oft als „Garten Eden“ bezeichnet. Beim Wandern durch den schattigen Palmenwald tauchen Besucher ein in eine mystische Atmosphäre: Sonnenstrahlen brechen durch riesige Palmwedel, die Geräusche des Waldes – vom Rascheln der Blätter bis zu den Rufen seltener Vögel – begleiten einen Gast auf jedem Schritt. Besonders eindrucksvoll ist der Gesang des Schwarzen Papageis, der nur hier und auf Madagaskar vorkommt. Mit etwas Glück kann man ihn zwischen den Baumkronen entdecken. Auch andere Tiere wie Geckos, Frösche oder Schnecken haben hier ihr Zuhause.

Wanderwege und Erkundung

Der Nationalpark umfasst rund 18 Hektar und lässt sich auf verschiedenen Wanderwegen erkunden. Es gibt kurze, eine Stunde dauernde Spaziergänge sowie längere Routen von bis zu drei Stunden. Besonders beliebt ist der Glacis Noire Trail, der zu einer Hütte mit spektakulärem 360°-Panoramablick führt. Auch ein barrierefreier Pfad für Rollstuhlfahrer steht zur Verfügung. Überall im Park informieren Tafeln über Flora und Fauna – ideal für Besucher, die den Wald auf eigene Faust erkunden möchten. Noch intensiver wird die Erfahrung mit einem Guide, der spannende Einblicke in die Besonderheiten des Palmenwaldes gibt.

Praktische Infos für den Besuch

Das Vallée de Mai ist bequem mit Auto, Bus oder Taxi erreichbar. Der Eintritt kostet etwa 350 SCR (rund 23 €). Wer möchte, kann vor Ort eine Broschüre kaufen oder eine geführte Tour buchen. Für den Besuch sollte man schon mindestens zwei Stunden einplanen, um die einzigartige Pflanzenwelt und die besondere Atmosphäre in Ruhe zu genießen. Am Eingang gibt es ein kleines Café zum Ausruhen sowie einen Souvenirshop, in dem man Souvenirs erwerben kann.

Fazit: Ein Muss unter den Sehenswürdigkeiten Praslins

Das Vallée de Mai ist mehr als nur ein Wald – es ist ein Naturwunder der Seychellen, das Einblick in eine Welt gibt, die seit Jahrmillionen fast unverändert existiert. Hier erleben Seychellen-Urlauber die berühmte Coco de Mer, wandern durch uralte Palmenhaine und genießen ein unvergleichliches Dschungelambiente. Ob als Naturfreund, Fotograf oder einfach als Reisender auf der Suche nach den schönsten Orten der Welt – das Vallée de Mai gehört zu den absoluten Highlights auf Praslin und ist ein unvergessliches Erlebnis während eines Inselurlaubs auf den Seychellen.

Fond Ferdinand – das unterschätzte Naturhighlight auf Praslin

Wer auf den Seychellen Urlaub macht, verbindet Praslin meist mit dem weltbekannten Vallée de Mai. Doch nur wenige Besucher wissen, dass sich auf der Insel ein weiteres, ebenso beeindruckendes Naturparadies befindet: das Fond Ferdinand Nature Reserve. Dieses weniger bekannte Schutzgebiet im Süden von Praslin ist ein wahres Juwel und zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten auf Praslin.

Ein Naturparadies voller Coco de Mer

Das Fond Ferdinand wurde 2013 eröffnet und ist mit 122 Hektar Fläche sogar mehr als sechsmal so groß wie das Vallée de Mai. Hier wächst auch die legendäre Coco de Mer; neben der Coco de Mer findet man hier auch zahlreiche weitere endemische Pflanzen- und Tierarten, darunter Geckos, Palmspinnen, bunte Vögel und sogar kleine Aale in den Bächen.

Geführte Entdeckungstour

Im Gegensatz zum Vallée de Mai sind im Fond Ferdinand alle Besucher automatisch Teil einer geführten Tour – und das ohne Aufpreis. Der Eintritt liegt bei etwa 150 SCR (rund 10 €) und ist damit deutlich günstiger als im bekannteren UNESCO-Welterbe. Die Touren starten am Vormittag und dauern in der Regel zwei bis drei Stunden. Ein erfahrener Guide erklärt die Besonderheiten des Parks, von der Flora bis zur Fauna, und führt die Gruppe durch dichten Palmenwald, über schattige Pfade und Treppen bis hinauf zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt.

Spektakulärer „5-Inseln-Blick“

Ein Höhepunkt jeder Wanderung im Fond Ferdinand ist der Panoramablick vom Aussichtspunkt, der oft als „5-Inseln-Blick“ bezeichnet wird. Von hier aus hat man eine unvergleichliche Aussicht auf das türkisfarbene Meer und die umliegenden Inseln: La Digue, Sister Island, Félicité, Coco Island und Round Island. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis nach Mahé und Silhouette Island. Dieser Spot zählt zweifellos zu den schönsten Fotomotiven auf den Seychellen.

Wandern im Fond Ferdinand

Das Wandern auf Praslin ist für viele Reisende ein echtes Highlight, und das Fond Ferdinand bietet ideale Bedingungen dafür. Der Hauptpfad ist gut ausgebaut, führt über Stufen und durch tropische Vegetation und erfordert eine moderate Kondition. Während der Tour erfährt man nicht nur spannende Fakten über die Coco de Mer, sondern auch über die Geschichte des Gebiets – einst war es eine Palmenplantage, heute ist es ein streng geschütztes Naturreservat.

Warum Fond Ferdinand ein Geheimtipp ist

Im Vergleich zum Vallée de Mai ist Fond Ferdinand weniger überlaufen, was den Besuch besonders angenehm macht. Statt großer Menschenmengen erlebt man hier Ruhe, Natur pur und authentische Eindrücke der einzigartigen Seychellen-Flora und -Fauna. Wer die Seychellen besucht und neben Traumstränden auch Natur hautnah erleben möchte, sollte Fond Ferdinand unbedingt in die Liste der Sehenswürdigkeiten auf Praslin aufnehmen.

Fazit: Ein weitere Sehenswürdigkeit auf Praslin

Das Fond Ferdinand Nature Reserve ist ein absolutes Muss für Naturliebhaber, Wanderer und alle, die die Seychellen abseits der typischen Routen entdecken möchten. Hier verbinden sich botanische Einzigartigkeit, spannende Wanderwege und unvergessliche Panoramablicke zu einem Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Die sechs schönsten Strände und Buchten auf Praslin

Auf Praslin wetteifern 23 Buchten  und Strände um die Wahl zum schönsten Strand. Die Strandschönheiten der zweitgrößten Insel der Seychellen reichen von klein und einsam über breit und gut besucht – von Stränden mit weißem Sand über Buchten mit malerischen Granitfelsen bis zu von Palmenhainen und Takama-Bäumen umsäumten Buchten. Die sechs Top-Kandidatinnen der schönsten Strände auf Praslin stellen wir hier vor.

Die nur rund 260 Meter breite Anse Georgette zählt neben der berühmten Anse Lazio zu den schönsten Stränden auf Praslin und begeistert mit ihrer natürlichen Schönheit. In einer malerischen Bucht im Norden der Insel gelegen, besticht sie durch feinen, weißen Sand, türkisblaues Wasser und die typischen runden Granitfelsen der Seychellen. Hohe Palmen spenden Schatten, während die umliegenden Hügel der Bucht eine abgeschiedene, fast private Atmosphäre verleihen – ein echtes Postkartenmotiv. Der Strand befindet sich auf dem Gelände des Constance Lémuria Resorts und ist daher nur eingeschränkt zugänglich. Da alle Strände der Seychellen öffentlich sind, dürfen auch Nicht-Hotelgäste die Anse Georgette besuchen. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung beim Resort erforderlich, die am besten einige Tage im Voraus per E-Mail oder Telefon erfolgen sollte. Am Eingang der Anlage kontrollieren Sicherheitskräfte die Genehmigung, anschließend führt ein rund 20- bis 30-minütiger Spaziergang durch den weitläufigen Park und den Golfplatz zum Strand. Alternativ ist die Anreise über den Wasserweg im Rahmen eines Bootsausflugs möglich. Der Eintritt ist kostenlos. Die Anse Georgette bietet ideale Bedingungen zum Schwimmen und Schnorcheln, allerdings gibt es kein schützendes Riff, weshalb Strömungen und Wellen auftreten können. Besonders während des Südostmonsuns von Mai bis November ist das Meer meist ruhig, dennoch sollten Kinder stets beaufsichtigt werden. Da es weder Restaurants noch andere Einrichtungen gibt, bleibt die Natur hier vollkommen unberührt. Für Fotografen, Ruhesuchende und Strandliebhaber ist die Anse Georgette ein unvergessliches Highlight und einer der letzten wirklich ursprünglichen Traumstrände der Seychellen.

Die Anse Lazio auf der Insel Praslin gilt als einer der schönsten Strände weltweit und ist ein absolutes Highlight jedes Seychellen-Urlaubs. Der rund 600 Meter breite Traumstrand begeistert mit seinem puderzuckerweißen Sand, dem türkisblauen Meer und den typischen Granitfelsen, die die Landschaft so einzigartig machen. Kein Wunder, dass die Anse Lazio regelmäßig in den Top 10 der schönsten Strände der Welt gelistet wird. Der Strand liegt im Norden von Praslin und ist am bequemsten mit dem Auto erreichbar. Direkt am Strand gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Wer mit dem Bus anreist, muss ab Anse Boudin noch rund 20–30 Minuten über einen Hügel laufen. Einige Hotels bieten auch Shuttle-Services an. Die Anse Lazio ist vor allem tagsüber gut besucht. Wer die ruhige Seite des Strandes erleben möchte, sollte möglichst früh am Morgen kommen. Auch Familien fühlen sich hier wohl, denn der Strand ist breit und bietet viel Platz. Dennoch gilt beim Schwimmen Vorsicht: Es gibt kein vorgelagertes Riff, das das Meer schützt, und die Strömungen können stark sein. Während des Nordwestmonsuns von Dezember bis März ist das Wasser unruhiger. Ein markierter Badebereich sowie ein Rettungsschwimmer sorgen aber für zusätzliche Sicherheit. Neben Schwimmen und Sonnenbaden eignet sich die Bucht hervorragend zum Schnorcheln. Zwei Restaurants in Strandnähe servieren frische kreolische Küche, und am westlichen Ende lädt die charmante „Honesty Bar“ zu einer Erfrischung ein.

Die Petite Anse Kerlan liegt an der nordwestlichsten Spitze von Praslin und zählt zu den idyllischsten Stränden der Seychellen. Mit einer Länge von rund 200 bis 300 Metern ist sie zwar klein, bietet aber eine traumhafte Kulisse mit weißem Sand, türkisblauem Wasser, majestätischen Palmen und eindrucksvollen Granitfelsen. Der Strand gehört zum Gelände des Constance Lémuria Resorts und wird vor allem von Hotelgästen genutzt. Wer als externer Besucher die Petite Anse Kerlan besuchen möchte, sollte sich vorher an der Rezeption anmelden, da der Zugang über das Privatgrundstück des Resorts erfolgt. Alternativ ist die Anreise über den Wasserweg möglich – ein Bootsausflug oder eine kurze Schwimm- bzw. Schnorcheltour machen den Zugang unkompliziert. Die Bucht ist gut geschützt, das Meer meist ruhig und frei von Seegras, was sie zu einem idealen Ort für Familien mit Kindern macht. Auch Schwimmen und Schnorcheln sind hier besonders angenehm. Das Hotel bietet zudem Annehmlichkeiten wie Handtuchservice, Duschen, eine Bar mit Meerblick und die Möglichkeit, Kajaks zu mieten. Allerdings sollte man beachten, dass die Flut den Strand zeitweise fast vollständig bedecken kann. Die ruhige Atmosphäre, die abgeschiedene Lage und die exklusive Umgebung machen die Petite Anse Kerlan zu einem perfekten Rückzugsort. Wer im Lémuria Resort übernachtet, wird hier viel Zeit verbringen. Auch in der Umgebung warten weitere Highlights – allen voran die weltberühmte Anse Georgette, einer der schönsten Strände von Praslin.

Die Anse Volbert, auch bekannt als Côte d’Or Beach, liegt an der Nordostküste von Praslin und gehört zu den längsten und beliebtesten Stränden der Seychellen. Mit einer Länge von über drei Kilometern zieht sie sich an zahlreichen Hotels, Gästehäusern und Restaurants entlang und bietet Urlaubern damit einen idealen Ausgangspunkt für Bade- und Erholungstage direkt vor der Haustür. Der Name Côte d’Or – „Goldküste“ – passt perfekt zu dieser Traumkulisse. Das Wasser schimmert hier nicht nur in typischem Türkis, sondern zeigt je nach Lichteinfall auch gelb-grüne Nuancen. Der flach abfallende Strand und das durchweg ruhige Meer machen die Bucht besonders familienfreundlich. Kinder können gefahrlos planschen, während Erwachsene im seichten Wasser entspannen oder beim Schwimmen und Schnorcheln auf ihre Kosten kommen. Auch die Infrastruktur ist hervorragend: Entlang der Strandpromenade finden Besucher Restaurants, Cafés, Bars und Takeaways, die kulinarische Abwechslung bieten. Zudem gibt es Shops und zahlreiche Anbieter von Bootsausflügen – wichtig ist hier, nur offiziell lizenzierte Touren zu wählen. Zwei besonders beliebte Fotospots sind die schräg gewachsene Palme sowie die berühmte Palmenschaukel vor dem Café des Arts. Anse Volbert ist ein lebendiger Ort, der im Vergleich zu abgelegenen Stränden deutlich mehr Angebote bereithält. Dennoch bleibt das Ambiente entspannt, denn selbst auf den Seychellen gilt: Überfüllt ist es hier nie. Wer also eine Mischung aus Traumstrand, Komfort und Aktivitäten sucht, findet an der Anse Volbert das perfekte Reiseziel – ein echtes Highlight auf Praslin.

Die circa 1000 Meter breite Anse La Blague im Südosten von Praslin ist ein ruhiger, rund einen Kilometer langer Strand, der abseits der typischen Touristenpfade liegt und mit seiner Ursprünglichkeit begeistert. Der Name bedeutet „weißer Strand“ – und genau das erwartet dich hier: strahlend heller Sand, türkisfarbenes Wasser und eine entspannte Atmosphäre. Ein vorgelagertes Riff schützt die Bucht teilweise, sodass das Meer bei Ebbe sehr flach und ruhig ist – ideal zum Baden oder Schnorcheln. Bei Flut hingegen kann das Wasser tief werden und starke Strömungen aufweisen, daher ist Vorsicht geboten. Trotzdem eignet sich die Anse La Blague hervorragend, um die Seele baumeln zu lassen und die tropische Natur in aller Ruhe zu genießen. Die Gegend wirkt noch sehr unberührt. Neben ein paar kleineren Gästehäusern gibt es auch verlassene Häuser und eine alte Kirche, die dem Ort eine besondere, fast nostalgische Stimmung verleihen. Besonders schön ist der Ausblick auf die beiden vorgelagerten Inseln Grande Soeur und Petite Soeur, die das Panorama einzigartig machen. Die Anreise gestaltet sich unkompliziert: Mit dem Auto findet man Parkmöglichkeiten direkt an der Straße, und auch per Bus ist der Strand erreichbar – die nächstgelegene Haltestelle liegt an der Grande Anse, von wo aus ein kurzer Spaziergang zur Bucht führt. Auch wenn die Anse La Blague nicht zu den bekanntesten Stränden der Seychellen zählt, lohnt sich ein Besuch unbedingt.

 

Wandern auf Mahé, Praslin und La Digue

Seychellen: Wandern mit atemberaubenden Blick über die Inseln

Seychellen: Wandern mit atemberaubenden Blick über die Inseln


Die Seychellen bieten nicht nur paradiesische Bedingungen für Segeln, Windsurfen und Kiten oder Schnorcheln und Tauchen, sondern sind auch eine ausgezeichnete Insel zum Wandern. Bei Wanderungen auf Mahé, Praslin oder La Digue lernen Urlauber die beeindruckende Natur hautnah kennen und gewinnen von den Wegen, Pfaden und Trails auf den Inselhöhen einen Überblick im wahrsten Sinne des Wortes über die Inseln. Mahé, Praslin und La Digue locken Wanderer mit gut markierten Wanderwege und einer imposanten Tier- und Pflanzenvielfalt.

Copolia Trail Mahé

Wer Wandern auf den Seychellen mit spektakulären Ausblicken verbinden möchte, sollte den Copolia Trail auf Mahé unbedingt erleben. Der beliebte Wanderweg gehört zu den besten Wanderungen auf den Seychellen und zeigt auf nur 1,4 Kilometern Länge die ganze Vielfalt der tropischen Inselnatur.

Startpunkt und Eintritt

Der Einstieg zum Copolia Trail Mahé liegt am Stadtrand von Victoria, direkt an der Sans Soucis Road. Dort befindet sich ein kleines Häuschen mit Ticketschalter, wo der Eintritt von 100 SCR (ca. 7 €) bezahlt wird. Kinder wandern kostenlos, Besucher tragen sich in ein Besucherregister ein – dann kann die Tour starten.

Länge, Dauer und Schwierigkeit

Der Hin- und Rückweg ist insgesamt etwa 2,8 Kilometer lang. Auch wenn das nach wenig klingt, sollten Wanderer 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Der Pfad führt stetig bergauf, teils über steile Stufen aus Wurzeln, Felsen und Steinen – insgesamt 488 Höhenmeter hat die Tour in sich. Daher ist der Copolia Trail Mahé zwar gut machbar, aber dennoch anspruchsvoll. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit sind erforderlich, aber auch wandergeübte Kinder schaffen die Strecke problemlos. Wichtig: Genug Wasser mitnehmen, denn die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt für ordentlich Schweiß.

Natur pur beim Wandern auf den Seychellen

Ein Highlight beim Wandern auf Mahé ist die einzigartige Natur entlang des Copolia Trails. Der Weg führt durch üppigen Regenwald und einen dichten Palmenwald. Infotafeln informieren über Flora und Fauna, und mit etwas Glück können Besucher endemische Vogelarten wie den Seychellen-Rotschnabelbülbül oder den Weißschwanz-Tropenvogel beobachten. Auch botanisch hat der Trail viel zu bieten: Zu den besonderen Arten zählen der Bois rouge (Dillenia ferruginea), die Colophante (Soulamea terminalioides) und der Bois de Natte (Mimusops sechellarum). Im oberen Bereich wird der Weg felsiger und bietet erste kleine Ausblicke auf die grüne Landschaft.

Das Granitplateau – Höhepunkt der Wanderung

Nach dem letzten steilen Abschnitt, der über viele hohe Stufen, zahlreiche kleine und große Wurzeln und kurz vor dem Gipfel über eine kleine Leiter führt, erreichen Copolia Trail-Wanderer ein großes Granitplateau – den Copolia Peak. Hier offenbart der Copolia Trail Mahé seine ganze Schönheit: Von oben hat man eine atemberaubende Aussicht auf Victoria, den Hafen, den Flughafen, die künstlich angelegte Eden Island und den Sainte Anne Marine Park mit seinen vielen kleinen Inseln. Ein weiteres Highlight am Gipfel ist die seltene Kannenpflanze (Nepenthes pervillei), die ausschließlich auf den Seychellen vorkommt. Sie wächst direkt am Boden des Plateaus.

Pause und Rückweg

Auf dem Copolia Peak angekommen lohnt es sich, eine Pause einzulegen, die frische Brise zu genießen und die einmalige Aussicht festzuhalten. Viele Wanderer bringen gekühlte Getränke mit – ein Tipp, der bei der schwülen Luft sehr willkommen ist. Der Rückweg verläuft über denselben Pfad, diesmal überwiegend bergab und deutlich schneller.

Fazit – Copolia Trail als Must-Do

Der Copolia Trail Mahé ist eine der besten Wanderungen auf den Seychellen. Er verbindet sportliche Aktivität mit einzigartigen Naturerlebnissen und unvergesslichen Panoramablicken. Wer Wandern auf den Seychellen plant, sollte diese Tour unbedingt auf seine Liste setzen.

Seychellen: Wandern auf dem Copolia Trail auf Mahé
Seychellen: Wandern auf dem Copolia Trail auf Mahé
Seychellen: Wandern auf dem Morne Blanc Trail auf Mahé
Seychellen: Wandern auf dem Morne Blanc Trail auf Mahé

Morne Blanc Trail auf Mahé

Wer Wandern auf den Seychellen liebt und spektakuläre Panoramen suchst, ist auf dem Morne Blanc Trail auf Mahé als Highlight richtig unterwegs. Dieser kurze, aber intensive Weg gehört zu den besten Wanderungen auf den Seychellen und führt Besucher hoch hinauf zu einer atemberaubenden Aussichtsplattform über der Westküste von Mahé.

Startpunkt und Anreise

Der Ausgangspunkt liegt an der Sans Soucis Road, die quer über Mahé verläuft. Direkt am Straßenrand weist ein Schild auf den Beginn des Trails hin. Dort gibt es Parkmöglichkeiten. Wer lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann den Bus bis zur nahegelegenen Tea Factory nehmen – von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Einstieg.

Länge, Dauer und Schwierigkeit

Der Morne Blanc Trail ist mit rund 850 Metern zwar relativ kurz, erfordert jedoch gute Kondition. Der Aufstieg dauert etwa eine Stunde und führt kontinuierlich steil bergauf. Für den Rückweg bergab sollte man nochmals etwa 30 Minuten einplanen. Insgesamt beträgt die Wanderzeit ca. 1,5 Stunden. Auch wenn die Distanz überschaubar klingt, sollten Wanderer die steilen Abschnitte und die schwüle Luftfeuchtigkeit nicht unterschätzen.

Der Weg durch den Regenwald

Von Beginn an geht es über zahlreiche Stufen direkt in den dichten, tropischen Dschungel. Palmen, moosbewachsene Bäume und exotische Pflanzen säumen den Pfad. Besonders interessant ist der Currybaum (Murraya koenigii), dessen Blätter für viele kreolische Gerichte auf den Seychellen verwendet werden. Der Weg ist durchgehend gut ausgeschildert, kleine Hinweisschilder zeigen an, wie weit es noch bis zum Ziel ist. Gerade auf den letzten Metern geben diese Markierungen die nötige Motivation. Dennoch ist Vorsicht geboten: Je nach Wetterlage können die Wurzeln und Felsen rutschig sein. Man sollte daher immer auf Trittsicherheit achten. Und Vorsicht beim Festhalten an Ästen – manche tragen spitze Stacheln.

Spektakuläre Aussichtsplattform

Nach dem schweißtreibenden Aufstieg erreichen Wanderer die hölzerne Aussichtsplattform – den Höhepunkt des Morne Blanc Trail Mahé. Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die Westküste der Insel. Die Plattform bietet eine tolle Aussicht auf die Strände von Grand Anse und Port Glaud, die vorgelagerte unbewohnte Insel Thérèse und bei klarer Sicht sogar den endlosen Indischen Ozean. Dieser Aussichtspunkt gehört zweifellos zu den schönsten auf Mahé. Viele Wanderer bringen gekühlte Getränke mit, um oben eine wohlverdiente Pause einzulegen – ein Tipp ist, Wasserflaschen am Vorabend ins Eisfach zu legen.

Abstieg und Rückkehr

Der Rückweg erfolgt über denselben Pfad. Da es nun steil bergab geht, erfordert er noch einmal volle Konzentration. Man sollte für den Abstieg rund 30 Minuten einplanen um den Ausgangsunkt wieder zu erreichen.

Fazit – Morne Blanc Trail Mahé

Der Morne Blanc Trail auf Mahé ist kurz, intensiv und unglaublich lohnenswert. Er verbindet echtes Dschungel-Feeling mit einem der spektakulärsten Aussichtspunkte der gesamten Insel. Die Wander-Tour gehört ohne Zweifel zu den besten Wanderungen auf den Seychellen.

Seychellen: Anse Cocos auf La Digue
Seychellen: Anse Cocos auf La Digue

Wanderung zur Anse Cocos und Anse Caiman auf La Digue

Auch eine der besten Wanderungen auf den Seychellen führt über die Traumstrände Grand Anse und Petite Anse bis zur Anse Cocos und schließlich zur Anse Caiman. Diese Tour auf La Digue ist ein unvergessliches Naturerlebnis, das die Schönheit der Insel in all ihren Facetten zeigt – türkisfarbenes Meer, weiße Sandstrände, tropische Vegetation und mächtige Granitfelsen.

Startpunkt und Anreise

Der Startpunkt der Wanderung ist die Grand Anse, die du am besten mit dem Fahrrad erreichst. Hinter dem Strand beginnt ein kleiner Pfad, der gut erkennbar und ausgeschildert ist. Eine Übersichtstafel zur Route gibt dir erste Hinweise zu den Highlights unterwegs. Wer auf La Digue wandern möchte, findet hier ideale Bedingungen, da die Wege relativ leicht begehbar sind.

Länge, Dauer und Schwierigkeit

Die Strecke bis zur Anse Cocos ist etwa 1,7 Kilometer lang und dauert – je nach Pausen – 30 bis 45 Minuten. Der Weg ist meist flach, mit einigen steinigeren Anstiegen, die aber auch für Kinder geeignet sind. Wer weiter zur Anse Caiman wandert, verlängert die Tour um etwa 15 bis 20 Minuten. Insgesamt solltest du für Hin- und Rückweg rund zwei Stunden einplanen. Auch wenn die Wanderung vergleichsweise leicht ist, lohnt es sich, ausreichend Wasser und Snacks mitzunehmen, da es unterwegs kaum Versorgungsmöglichkeiten gibt.

Erste Etappe: Petite Anse

Nach einer kurzen Steigung erreichst du diePetite Anse, eine kleine Bucht mit hellem Sand und klaren Wellen. Hier kannst du eine erste Pause einlegen, Fotos von oben machen oder schwimmen gehen – allerdings nur, wenn du ein sicherer Schwimmer bist, da die Strömung nicht immer ungefährlich ist.

Zweite Etappe: Anse Cocos

Von der Petite Anse führt der Weg durch dichte Vegetation weiter zur Anse Cocos. Dieser Strand ist einer der schönsten und ruhigsten auf La Digue, da er nicht so leicht zugänglich ist wie Grand Anse oder Anse Source d’Argent. Besonders beliebt ist der Natural Pool am östlichen Ende der Bucht: Hier kannst du geschützt vor der Brandung schwimmen oder schnorcheln. Die friedliche Atmosphäre und der weite Strand laden zum Entspannen, Picknicken oder einfach nur Träumen ein. Am Strand gibt es zwei kleine Bars, die frische Kokosnüsse und Getränke verkaufen – ansonsten solltest du Proviant selbst mitbringen.

Dritte Etappe: Anse Caiman

Wer die Wanderung verlängern möchte, folgt dem Weg hinter der Anse Cocos weiter Richtung Osten. Nach einem kurzen Anstieg erreichst du die kleine Bucht Anse Caiman. Hier erwartet dich eine ursprüngliche Landschaft und eine einfache Strandbar – der perfekte Ort, um die Tour mit einer frischen Kokosnuss ausklingen zu lassen.

Fazit – Wandern von Grand Anse zur Anse Cocos

Die Tour von Grand Anse über Petite Anse bis zur Anse Cocos und Anse Caiman gehört ohne Zweifel zu den besten Wanderungen auf den Seychellen. Sie ist leicht zugänglich, familienfreundlich und bietet unterwegs gleich mehrere traumhafte Strände. Wer Wandern auf La Digue mit Badespaß und Naturerlebnis verbinden möchte, findet hier eine der schönsten Strecken der gesamten Inselwelt.

Seychellen: Anse Gergette auf Praslin
Seychellen: Anse Gergette auf Praslin

Wandern von der Anse Lazio zur Anse Georgette auf Praslin

Wer auf den Seychellen wandern möchte, findet auch auf Praslin eine der spektakulärsten Routen: die Wanderung zur Anse Georgette. Dieser Strand gilt als einer der schönsten der Inselwelt und verbindet traumhafte Naturerlebnisse mit einem unvergesslichen Badeaufenthalt. Der Weg dorthin führt durch üppige Vegetation, tropische Wälder und eröffnet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das türkisfarbene Meer. Kein Wunder, dass diese Tour zu den besten Wanderungen der Seychellen zählt.

Startpunkt und Routen zur Anse Georgette

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Anse Georgette zu erreichen:

  • Von der Anse Lazio: Diese Route ist rund 3 Kilometer lang und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Der Weg startet am berühmten Traumstrand Anse Lazio, der mit seinem puderzuckerfeinen Sand und glasklarem Wasser selbst schon ein Highlight ist. Gleich am Anfang kannst du dir an der kleinen Honesty Bar eine Erfrischung gönnen, bevor du in den Palmenwald eintauchst.
  • Von Mont Plaisir: Hier beginnt die Wanderung mit einem Höhenunterschied von 174 Metern und einer Länge von ca. 2 Kilometern. Die Gehzeit beträgt etwa 40 bis 60 Minuten. Diese Strecke ist etwas steiler, aber kürzer und bietet ebenso wunderschöne Naturerlebnisse.

Beide Wege sind nicht vollständig ausgeschildert. Daher empfiehlt es sich, entweder mit einem erfahrenen Guide zu wandern oder vorab die Route genau zu prüfen.

Natur und Highlights unterwegs

Während man auf Praslin wandert, begleitet die tropische Vielfalt der Seychellen die Wanderer. Der Pfad führt durch dichten Palmenwald, über kleine Rinnsale und vorbei an Farnen, Ranken und exotischen Bäumen. Immer wieder öffnen sich Zwischenblicke auf das glitzernde Meer und die Nachbarinseln. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, wenn man den Gipfel eines Hügels erreichst und von oben auf die Küste der Seychellen-Insel zurückblickt. Ein Highlight der Route ist zum Beispiel der Aussichtspunkt kurz vor der Anse Georgette. Hier hat man die perfekte Gelegenheit für spektakuläre Fotos: Der Blick über den weißen Sandstrand, das azurblaue Wasser und die umrahmenden Felsformationen ist schlicht unvergesslich.

Ankunft an der Anse Georgette

Nach rund 40 bis 90 Minuten – je nach Route – erreichen Wanderer schließlich die Anse Georgette. Dieser Strand ist ein Naturparadies wie aus dem Bilderbuch: glitzernder Sand, klares Wasser und absolute Ruhe, da der Zugang etwas abgeschieden liegt. Hier kann man schwimmen, sonnenbaden oder einfach die friedliche Atmosphäre genießen. Besonders praktisch: Über das angrenzende Gelände des Constance Lémuria Hotels kann man sich auch abholen lassen, wenn man den Rückweg nicht zu Fuß antreten möchtest.

Fazit – Wandern von der Anse Lazio zur Anse Georgette

Die Wanderung zur Anse Georgette auf Praslin ist perfekt für Naturliebhaber und Aktivurlauber – eine Kombination aus tropische Vegetation und beeindruckenden Panoramablicke zweier Traumstrände – der Anse Lazio und der Anse Georgette. Wer Wandern Seychellen erleben möchte, findet hier eine der besten Wanderungen auf den Seychellen: abwechslungsreich, nicht zu lang und mit einem unvergesslichen Ziel.

Die Seychellen gelten weltweit als Inbegriff des tropischen Paradieses – und mittendrin liegt La Digue, eine Insel, die von vielen Besuchern als die schönste Insel der Welt bezeichnet wird. Mit nur rund 3.000 Einwohnern ist sie klein, überschaubar und trotzdem unglaublich vielfältig. Wer das echte Seychellen-Feeling erleben möchte, findet auf La Digue eine einzigartige Mischung aus Traumstränden, unberührter Natur und authentischem Inselleben. Die größten Sehenswürdigkeiten La Digue sind zweifellos ihre Strände. Namen wie Anse Source d’Argent, Anse Patates oder Grand Anse lassen Strandliebhaber ins Schwärmen geraten. Hier treffen weicher, weißer Pudersand, riesige Granitfelsen und türkisblaues Wasser aufeinander – ein Bild, das schon unzählige Reisemagazine und Postkarten geprägt hat. Viele Urlauber behaupten, dass es nirgendwo sonst Strände gibt, die schöner sind. Doch La Digue hat mehr zu bieten als Postkartenmotive. Wanderer kommen auf den Seychellen ebenso auf ihre Kosten. Der Aufstieg zum höchsten Punkt der Insel, dem Nid d’Aigle (Adlerhorst, 333 m), belohnt mit spektakulären Panoramablicken über das türkisfarbene Meer, die benachbarte Insel Praslin und das weitläufige Korallenriff. Kleine, verschlungene Wege führen durch üppige Vegetation, vorbei an exotischen Pflanzen und tropischen Vögeln. Ein Großteil der Insel wird vom Korallenriff umschlossen, was La Digue auch zu einem hervorragenden Ort zum Schnorcheln macht. Farbenfrohe Fische, Schildkröten und bunte Korallen können direkt vor den Stränden entdeckt werden. Wer lieber entspannen möchte, findet in kleinen Strandbars mit Reggae-Musik oder in traditionellen Gästehäusern das passende Ambiente. Die Insel ist bewusst ursprünglich geblieben: Es gibt nur wenige Autos, die meisten Einheimischen und Besucher bewegen sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß fort. Sogar die traditionellen Ochsenkarren, früher das wichtigste Transportmittel, sind noch heute als romantisches Symbol des Insellebens erhalten – auch wenn sie heute eher für Touristen als für Lasten genutzt werden. La Digue vereint auf einzigartige Weise eine traditionell geprägte Lebensweise mit einem modernen, aber sanften Tourismus. Banken, kleine Geschäfte, Takeaways und Fahrradverleihe konzentrieren sich rund um die Ortschaft La Réunion, dem Herzen der Insel. Hier pulsiert das Leben, ohne die Gelassenheit und Ursprünglichkeit zu verlieren, die La Digue so besonders machen. Die Geschichte der Insel reicht zurück ins 18. Jahrhundert, als sie nach dem Schiff „La Digue“ benannt wurde, mit dem der französische Marineoffizier Marc-Joseph Marion du Fresne 1768 die Seychellen erkundete. Heute lebt die Insel vor allem vom Fremdenverkehr, ergänzt durch Landwirtschaft und Fischfang. Ob Traumstrände, Sehenswürdigkeiten La Digue wie der Nid d’Aigle, spannende Schnorchelspots oder das entspannte Inselleben – kaum ein Ort vereint so viele paradiesische Facetten wie La Digue. Kein Wunder, dass die Insel zu den meistfotografierten Orten der Seychellen gehört und für viele Besucher die schönste Insel der Welt bleibt.

Giant Union Rock – Naturwunder auf La Digue

Seychellen: Giant Union Rock auf La Digue

Seychellen: Giant Union Rock auf La Digue


Der Giant Union Rock auf der Seychellen-Insel La Digue ist ein beeindruckendes Naturdenkmal und gehört zu den Highlights des L’Union Estate. Mit einer Höhe von rund 30 Metern und einer Grundfläche von etwa 4.000 m² ist dieser gigantische Granitfelsen eines der größten seiner Art auf den Seychellen. Sein geschätztes Alter von rund 700 Millionen Jahren macht ihn zu einem der faszinierendsten Orte auf La Digue. Der gewaltige Fels erhebt sich mitten in der L’Union Estate Farm, die Besucher nur gegen eine Eintrittsgebühr betreten können (aktuell 115 SCR, etwa 8 € pro Person). Schon beim ersten Anblick beeindruckt der Giant Union Rock durch seine gewaltigen Ausmaße und die markante Form, die seit Jahrmillionen Wind und Wetter trotzt.

Neben dem Giant Union Rock bietet das L’Union Estate weitere Sehenswürdigkeiten, wie eine alte Vanille-Plantage, eine historische Kokosnussmühle und den berühmten Strand Anse Source d’Argent. Doch gerade der riesige Granitfelsen gilt als Symbol für die geologische Geschichte der Seychellen und macht deutlich, warum La Digue für ihre spektakulären Felsformationen bekannt ist.

L’Union Estate Park – Kultur, Geschichte und Natur auf La Digue

Wer La Digue besucht, kommt an einem Abstecher in den L’Union Estate Park kaum vorbei. Das Freilichtmuseum im Süden der Ortschaft La Réunion ist nicht nur das Tor zum berühmten Strand Anse Source d’Argent, sondern zugleich ein faszinierender Ort, um in die Geschichte und Kultur der Seychellen einzutauchen. Der Eintritt kostet 150 SCR (ca. 10 €) – eine lohnende Investition, denn hier erlebt man die traditionsreiche Vergangenheit der Insel hautnah. Bis in die 1980er Jahre war das Gebiet des L’Union Estate eine aktive Kokosnuss- und Vanilleplantage. Heute erinnert die Anlage in Form eines Freilichtmuseums an diese Zeit. Direkt hinter dem Eingang führt ein Spazierweg durch eine malerische Allee von Kokospalmen. Besonders interessant ist die traditionelle Kopramühle, die noch mit Hilfe eines Ochsen betrieben wird. Hier wird gezeigt, wie aus getrocknetem Kokosnussfleisch das begehrte Kokosöl gewonnen wurde – ein Produkt, das einst weltweit als Naturfett genutzt und gehandelt wurde.

 

Neben der Kopramühle zeugt auch die Vanilleplantage von der landwirtschaftlichen Vergangenheit. Da es auf den Seychellen keine natürlichen Bestäuber für Vanilleblüten gibt, mussten die Pflanzen hier – wie einst in vielen Regionen der Welt – aufwendig von Hand bestäubt werden. Auch heute noch wachsen die Pflanzen in langen Reihen und vermitteln Besuchern einen Eindruck von der mühseligen Arbeit, die hinter dem beliebten Gewürz steckt. Ein weiteres architektonisches Highlight ist das Plantation House, ein prachtvolles Gebäude im französischen Kolonialstil. Errichtet aus edlen Hölzern und mit Palmblättern gedeckt, diente es einst einer wohlhabenden Familie aus Mauritius als Wohnsitz. Heute gilt es als National Monument und als eines der ältesten erhaltenen Gebäude dieser Epoche auf La Digue. Im Park befindet sich zudem ein kleiner Medicinal Garden, der die Heilkraft heimischer Pflanzen präsentiert und spannende Einblicke in die traditionelle Medizin der Seychellen gibt. Ein alter Friedhof erzählt von den ersten Siedlern der Insel, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Besonders beliebt bei Besuchern ist das Gehege der Aldabra-Riesenschildkröten, einer der größten Schildkrötenarten der Welt. Diese majestätischen Tiere können bis zu 200 Jahre alt werden und erreichen ein Gewicht von über 250 Kilogramm. Im L’Union Estate lassen sie sich aus nächster Nähe beobachten und sogar mit frischem Gras füttern. Der respektvolle Umgang mit den Tieren ist dabei selbstverständlich. Wer den Park besucht, profitiert außerdem von einem weiteren Vorteil: Der schönste und berühmteste Strand der Seychellen, die Anse Source d’Argent, ist nur über den L’Union Estate zugänglich. Der Spaziergang durch den Park endet direkt am Eingang dieses Traumstrandes mit seinen legendären Granitfelsen und puderzuckerweißem Sand. Der L’Union Estate Park ist weit mehr als ein Durchgangsort zur Anse Source d’Argent. Als besondere Sehenswürdigkeit der kleinsten touristisch attraktiven Seychellen-Insel verbindet er die koloniale Geschichte von La Digue mit faszinierenden Natur- und Kulturerlebnissen und macht den Besuch zu einem unvergesslichen Ausflug. Wer die Seychellen wirklich kennenlernen möchte, sollte hier unbedingt vorbeischauen.

Besondere Sehenswürdigkeiten im Fokus

Die Coco de Mer ist das Wahrzeichen der Seychellen und ein echtes Naturwunder. Sie wächst ausschließlich im Vallée de Mai auf Praslin sowie auf Curieuse Island und zählt zu den botanischen Highlights, die man auf den Seychellen unbedingt gesehen haben sollte. Die Palme beeindruckt durch ihre gigantischen Früchte: Die Coco de Mer-Nuss wiegt zwischen 18 und 25 Kilogramm und gilt damit als die größte Kokosnuss der Welt. Ihr Wachstum ist außergewöhnlich langsam – erst nach 25 Jahren tragen die Palmen Blüten, die von Insekten und dem Grünen Gecko bestäubt werden. Nach der Befruchtung dauert es weitere 6–7 Jahre, bis die Nüsse ausgereift sind. Die weiblichen Früchte sind herzförmig und erinnern in ihrer Form an weibliche Hüften, während die männlichen Bäume meterhohe, phallisch geformte Blütenstände entwickeln. Diese besondere Symbolik machte die Coco de Mer schon früh zum Objekt zahlreicher Mythen und Legenden. So glaubte man lange Zeit, die Früchte stammten von einer geheimnisvollen Unterwasserpalme – daher auch der Name „Meereskokosnuss“. Bis heute gilt sie als Symbol für Fruchtbarkeit und ist ein beliebtes Souvenir, wenngleich streng reguliert. Auf dem Markt erzielt die Coco de Mer Preise zwischen 300 und 600 Euro, was ihren hohen Wert unterstreicht. Leider hat der internationale Handel ebenso wie Parasiten, Brände und Abholzung dazu geführt, dass die Palme heute auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft ist. Die Coco de Mer Palmen können über 27 Meter hoch und bis zu 300 Jahre alt werden – in Ausnahmefällen sogar 800 Jahre. Wer sie im UNESCO-Weltnaturerbe Vallée de Mai oder auf Curieuse Island bestaunt, erlebt eines der eindrucksvollsten Naturphänomene weltweit.

Die Seychellen sind nicht nur für traumhafte Strände und Palmenparadiese bekannt, sondern auch für eine ihrer faszinierendsten Bewohner: die Aldabra-Riesenschildkröte. Diese eindrucksvollen Tiere gehören zu den größten Schildkröten der Welt und können ein Gewicht von über 250 Kilogramm erreichen. Ihr Panzer misst bei männlichen Tieren bis zu 122 Zentimeter, während die Weibchen etwas kleiner bleiben. Eine Besonderheit der Riesenschildkröten ist ihr außergewöhnlich hohes Alter. Viele Tiere werden weit über 100 Jahre alt, manche sogar bis zu 200 Jahre. Die wohl bekannteste Schildkröte der Seychellen, „Esmeralda“, lebt auf dem Aldabra-Atoll und ist mit über 240 Jahren die älteste bekannte Schildkröte weltweit. Die Aldabra-Schildkröte hat eine bewegte Geschichte. Durch Seefahrer, die die Tiere als Proviant mitnahmen, waren sie auf den Seychellen im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. Da die Tiere monatelang ohne Nahrung und Wasser überleben konnten, galten sie als perfekte „Reisebegleiter“. Lange Zeit glaubte man, die Art sei ausgestorben. Erst in den 1990er Jahren entdeckten Forscher durch Zufall noch lebende Exemplare und begannen mit erfolgreichen Zuchtprogrammen. Heute gibt es wieder rund 100.000 Aldabra-Riesenschildkröten – sowohl auf den Seychellen selbst als auch in Zoos weltweit. Wer die größte Schildkröte der Welt hautnah erleben möchte, findet auf La Digue zahlreiche Möglichkeiten. Besonders in der L’Union Estate Farm, am Fuß des berühmten Giant Union Rock, leben mehrere Tiere in einer kleinen Schildkrötenfarm. Aber auch an Stränden wie der Anse Sévère, der Anse Patates oder der Anse Banane hat man mit etwas Glück die Chance, frei lebende Exemplare zu sehen.

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